>
> > > Die Leute, die dergleichen tun, sind
> > > nun mal zu 90% Muslime.
>
> > Sorry, wenn Du Deine islamophobische Brille ablegen würdest, würdest
> > Du sehen, daß das falsch ist.
>
> Haha. In Europa nähern sich die islamischen Gotteskrieger den 100%,
> seit ETA und IRA nicht mehr aktiv sind. Der Benchmark wären ca. 25%,
> also der Anteil an der Weltbevölkerung und so weit runter kommt man
> mit Schönrechnerei nie.
Dein Text war folgender:
“Ich weiß, Du selbst würdest wahrscheinlich niemals einer
Beschneiderin die Rasierklinge reichen oder einem Bruder im Islam
Flugstunden zahlen oder ihm vom Baumarkt 2000kg speziellen
Kunstdünger mitbringen. ABER: Die Leute, die dergleichen tun, sind
nun mal zu 90% Muslime.”
Du sprichst also von Beschneiderinnen und Menschen, die Flugzeuge
fliegen und Sprengstoffe verwenden - mit letzteren meintest Du wohl
weniger die Piloten von EgyptAir oder die Sprengmeister im Erztagebau
in Mauretanien, sondern die, die das tun, um anderen zu schaden
und/oder diejenigen ausrüsten, die anderen Menschen Schaden zufügen
wollen.
Beim Thema Beschneiderinnen liegt die Quote meiner Kenntnis nach bei
ca. 50 % (Du wirst vielleicht geneigt sein, ein paar %te
draufzulegen, aber das es keine 90 sind, steht hoffentlich auch für
Dich außer Frage).
Was Piloten und Bombenbauer betrifft neige ich dazu, an dieser Stelle
auch Menschen einzubeziehen, die in völkerrechtswidrigen
Angriffskriegen involviert sind oder Mordaufträge einer Regierung per
Rakete vom Hubschrauber aus vollstrecken - und dabei noch ein paar
Menschen mitnehmen, die das Pech haben, im falschen Moment auf der
falschen Straßenseite zu stehen.
Du wirst mir jetzt vermutlich ein “das ist doch etwas ganz anderes”
zurückwerfen wollen - wobei ich Dir in soweit recht gebe, als das auf
der einen Seite Vertreter weltweit anerkannter, als demokratisch und
rechtsstaatlich geltender Staaten agieren - wärend auf der anderen
Seite kleine Grüppchen stehen, die über keinerlei Legitimation
verfügen.
> > Oh doch, Konvertiten und auch manche Nichtkonvertiten tun eine Menge
> > in dieser Hinsicht. Vielleicht hängt man nicht alles an die “große
> > Glocke”,
>
> Möge es so sein, dann viel Erfolg dabei. Jedenfalls gibt es da
> gelinde gesagt eine Menge zu tun.
Es freut mich sehr, das Du immerhin die Möglichkeit zuläßt, das es
soetwas überhaupt geben kann und sogar die Möglichkeit eines Erfolges
in betracht ziehst.
> > > > Sorry, aber was die Herren Boswarth und van Donzel schreiben, ist
> > > > ziemlicher Quatsch.
>
> Da hätte mich jetzt eher interessiert, ob die Info, dass nur eine von
> 4 Rechtsschulen gegen die FGM ist, stimmt. Also scheint sie ja wohl
> doch zu stimmen.
Alle Rechtsschulen sind gegen FGM.
Unanbhängig von der Rechtsschule versuchen ein paar Gelehrte, die aus
den betroffenen Ländern kommen, FGM islamisch zu legitimieren - mit
eher schwachen Argumenten. Dies ist vollkommen unabhängig von der RS
- dies versuchte ich Dir mit meinem Verweis auf die Verteilung der RS
im Vergleich zur Verteilung von FGM deutlich zu machen. Es gibt sogar
ein Land, in dem man sich vorwiegend an der hanafitischen RS
orientiert, in dem gleichzeitig FGM sehr weit verbreitet ist:
Ägypten. Aber jetzt schreibe bitte nicht “… also sind alle vier RS
pro FGM …”, denn genauso, wie nur eine Minderheit der muslimischen
Frauen (wie gesagt, maximal ca. 15 %) davon betroffen ist, ist “pro
FGM” eine Minderheiten-Meinung in allen RS.
Es grüßt Euch: Stoffel


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