Re: Oder Littrow-Linienraster ??? (Re: Parallaxenbarriere?) - Displays: 3D ohne Brille

brilleip]
> > Mit letzteren erreicht man gleitende Übergänge; statt zwei
> > Bildinformationen bekommt man mehrere unter, wie z.B. auf dem
>
> Also wenn ich die Texte von Sharp richtig verstanden habe wird mit
> nur zwei Bildern gearbeitet. Ansonsten wären der Rechenaufwand bzw.
> der Speicheraufwand bei Filmen ja auch enorm.
Filme wird ja wohl noch keiner in 3D speichern ?!?
Aber selbst wenn, wird man sich mit zwei Kameras begnügen,
vier/sechs/acht (???) Kameraeinstellungen evtl. für vollkommen
beliebige Ansichten. Die aktuelle Raumansicht kann man schließlich
interpolieren.
>
Hihi, stimmt, jetzt wo du’s sagst.. sich bequem auf’s Sofa flätzen
> wird nicht mehr drin sein, aber das dürfte bei Polarisationsbrillen
> auch Schwierigkeiten geben.
- Es geht noch immer um Computermonitore.
Polarisationsfilter gehen auch auf weite Distanz - würd sonst im Kino
nicht funzen. Nur kann man das bei keinem Computermonitor bringen; da
kriegt man kein polarisiertes Licht raus.
Da zeigt sich dann aber das andere Problem: Man versucht Objekte zu
fokussieren, die in Wirklichkeit nicht da sind, wo sie das Gehirn
erwartet.
Genau deshalb strengen die 3D-Lösungen alle die Augen so sehr an,
dass man es kaum eine Stunde durchhält. Auch 3D ala OpenGL hat
mitunter derartige Effekte, nur nicht so stark.
> > Die Bildqualität ist mitnichten “billig”. Die Dinger sehen aus, wie
> > stinknormale Farbfotographien - und zwar deutlich besser als Polaroid
> > - nur mit dem “Fehler”, dass sie zudem räumliche Tiefe haben.
>
> Wenn Ghandi sagt, dass diese Monitore tatsächlich gut aussehen, dann
> sind es vielleicht doch viele Bilder nicht nur zwei. Anders kann ich
> mir auch ein 3D Bild aus einem leicht abweichenden Winkel eigentlich
> nicht vorstellen.
Das sagt nichts; im Grunde reichen 2 Bilder. Der Winkel, mit dem du
drauf schaust, ist dann aber stark beschränkt.
> > Sieht aus wie Hexerei: ein Raum in einem Stück Papier, das keinen
> > Millimeter dick ist !
>
> Hehe, ich kann’s mir vorstellen, Hologramme bieten sowas ja auch.
Aber das ist schon vollkommen anders; Computermonitorbilder sind bei
weitem
nicht so realistisch wie Farbfotographien, und genau so scharf
sind besagte Bilder.
> > - Natürlich braucht man eine Spezialkamera, bzw. zwei normale
> > Kameras.
>
> Langen zwei?
In der Tat hat man ursprünglich AFAIR 12 Kameras verwendet, bis man
dahinter gekommen ist, dass 3 auch reichen.
2 Kameras nimmst du eigentlich bei der Stereofotographie, also
ziemlich billiges 3D, entweder wenn du 3D-Diaschaus machst mit
Polarisationsfilter, oder einfach mit einem “Stereoskop” (so was war
bei irgendeiner Kinderzeitschrift mal als “Gimmick”).
Ich
glaub’ aber, dass man mitunter dank Computertechnologie mit 2
Kameras vollkommen auskommt.

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