Re: Wann wird ein Spiel zu Sport? - E-Sport-Endausscheidungen in Köln
Ich halte diese Diskussion für “am Thema vorbei” geführt. Generell
lässt sich der Begriff “Sport” nicht klar definieren.
Wikipedia versucht es so:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sport
Zitat:
“Umgangssprachlich wird mit Sport häufig Wettkampf und Leistung
assoziiert, was sich nicht nur in Begriffen wie Denksport,
Gedächtnissport oder e-Sport manifestiert, sondern auch im Anspruch
verschiedener Verbände reflektiert wird, vom IOC als Sportart
anerkannt zu werden.”
Ich spiele sehr viel (nein ich bin nicht 15 sondern 30 Jahre alt) und
spiele hauptsächlich Teamshooter (BF2) und Strategiespiele (WC3,
C&C3). Habe auch selbst 1 Jahr lang in ESL gespielt weil ich der
Meinung war mit meinem Team in BF2 einen Chance zu haben (spielten zu
dem Zeitpunkt 3x die Woche für je 3 Stunden). Tatsache aus meiner
Erfahrung ist: Ohne eine gute Taktik (das beinhaltet eine Besprechung
vorher wie man vorgeht und wer wann wo zu sein hat mit
Alternativplänen je nach dem wie der Gegner agiert) hat man in der
ESL keine Chance. Das beherrschen des Spiels, kennen der Maps, gute
Reflexe usw. ist obligatorisch. Dabei war ich immer wieder überrascht
wie gut manche Teams hier gespielt haben. Für mich ist seit dieser
Zeit klar: E-Sport ist wie der Name schon sagt ein Sport. Je nachdem
wie weit ich mich eben hineinbegebe. Wenn du unter der woche ein
wenig daddelst dann hat das damit noch nichts zu tun.