Re: Linux muss wieder komplizierter werden… (putz dir mal die brille!) - Linux leicht gemacht: Eazel

18. September 2008

…damit Lamer von vornherein abgeschreckt werden und garnicht erst
>
> Newsgroups, Mailinglisten etc. mit Ihrem Gejammer zumüllen.
> Es gibt dort wichtigere Probleme zu lösen als Geheule (ich kann
> keine PPP Verbindung herstellen, grosser Gott, das kann meine
> Oma, mit 10000 FAQ’s, HOWTOS oder Lama-Zubehör wie Suse oder
> wvdial)
>
> -cteg
>
> MCSE - Minesweeper Consultant and Solitaire Expert

ja und leute die mit linux arbeiten sind
picklige bleiche menschen die das toastbrot aus
der packung essen, -9 dioptrin haben und sich 1mal pro
woche waschen.

mann!!! wo lebst du?
diese zeiten sind vorbei!
computer sind nicht mehr nur das werkzeug
von spezialisten.
und das internet ist keine rein akademische sache mehr.
computer stehen in wohnzimmern, das internet ist alltag,
und linux ist auf dem weg zum massenmarkt.
enter the year 2000! alter.
und denk mal ein wenig über den kulturellen
und soziologischen einfluss von computern
dem netz und open source nach.
möglicherweise erkennst du dann das wahre potential
der momentanen entwicklungen in der computerbranche.
es wird nicht immer so bleiben wie es 1992 mal war.
bzw. es ist schon lange nicht mehr so.
ein bischem weiter zu denken als der eigene bildschirm zulässt
wirkt manchmal wunder!
beste grüße.

OMG, noch Schlaf in den Augen, Brille nicht geputzt, … Uhr nicht umgestellt? - Filesharing-Protagonisten unbeeindruckt …

16. September 2008

> OMG! Jetzt wird Musikklau zur sozialkritischen Heldentat erklärt
>
> Ich kann das Argument “Es ist praktisch und kostet nix” ja durchaus
> nachvollziehen, aber lasst doch dieses geheuchelte “Wir machen das
> für eine bessere Welt”-Gefasel weg
>
> TD
.
OMG, noch Schlaf in den Augen, Brille nicht geputzt, … Uhr nicht
umgestellt?
Wo steht was in dem Posting von einer “Heldentat”? Und zu
“sozialkritisch”, bzw. “..für eine bessere Welt” - Du solltest lieber
mal die Geschichte der französischen Revolution überprüfen ,
vielleicht fällt dann auf, daß das auch keine “sozialkritische
Heldentat” war.
Nimm mal lieber sowas wie: legal, illegal, scheißegal!
das hat auch mit Sozialkritik nichts zu tun, sondern mit herrschenden
Machtverhältnissen. Wenn diverse ausbeuterische Hilfstruppen sozial
definieren als “Sozial ist was Arbeit schafft”, dann liegst Du mit
Deiner Wortkombination sogar ganz falsch.

Re: ELSA 3D Revelator - 3D-Brille mit Grafikkarte von Elsa zu Ni…

13. September 2008

>brille> Hi Tyler Durden
> > ich brauche jetzt eine Tastaur, die wurde gerade mit Cola
> gefüttert
> > vor Lachen.
> > Netzguru
>
> Also, in den USA könntest Du Tyler jetzt auf 1.8 Millionen $
> verklagen wegen mutwilliger Sachbeschädigung.
>
> mfg,
> Andreas
>
Im Interesse der Lesbarkeit kürzen Sie bitte die Zitate in Ihrem
Beitrag. Ihr Beitrag umfasst weniger als 20% des Umfangs der
Zitatzeilen.
Mit der “Rückwärts”- oder “Back”-Funktion Ihres Browser können Sie
zurückgehen und Ihre Eingaben ändern/ergänzen.
>
> > Tyler Durden (StefanVWagner@web.de) schrieb am 18. Februar 2002
> > 23:02
> >
> > > Andreas M schrieb am 18. Februar 2002 21:52
> > >
> > > > Für 15 Euro kann man das mal ausprobieren, bloss was macht
> man
> > > mit
> > > > der GraKa ? :-)
> > >
> > > bin_dau_nr123 zuschicken?
> > >
> > > TD

Re: ELSA 3D Revelator - 3D-Brille mit Grafikkarte von Elsa zu Ni…

13. September 2008

> Das Thema wurde u.a. im ct-Magazin Heft 13/1999 mit dem Zusatz
> “Blinzellösung” behandelt.
> Die Brille wird über einen Kabeladpater zwischen VGA-Ausgang der
> Grafikkarte und Monitor an einem VESA-Mini-DIN-3-Stero-Anschluß
> angeschlossen.
>
> Einer der Besitzer kann das hoffentlich alles bestätigen.
>
> Die Brille wurde auch ausgliefert mit der
> - Erazor II /III
> - Victory II, Winner II
>
> Wer Lust hat, kann ja mal auf
> www.3dgamers.com/3daction/00byhardware/Direct3D
> ein bißchen sich etwas anschauen.
>
> MfG
> “Klaus”
Also ich hatte drei davon, die funktionierten zwischen 2 h und 3 Tagen.
Dann war Ebbe, hat jeweils Wochen gedauert, sie umzutauschen, zuletzt
bei Elsa direkt. Nach der letzten Aktion hatte ich keine Nerven mehr
und es ganz sein gelassen.
Wenn sie aber liefen, war der visuelle Eindruck berauschend, das
Prinzip könnte ruhig weiterentwickelt werden, z. B. mit Mini-LCD vor
jedem Auge, wie es (ohne 3D und für viel Geld) Olympus anbietet.
(Die Olympusbrille sitz nur etwas unbequem.)
Für 15 Euro kann man das mal ausprobieren, bloss was macht man mit der
GraKa ? :-)
A.

Re: ELSA 3D Revelator - 3D-Brille mit Grafikkarte von Elsa zu Ni…

12. September 2008

>
> > Die Brille wird über einen Kabeladpater zwischen VGA-Ausgang der
> > Grafikkarte und Monitor an einem VESA-Mini-DIN-3-Stero-Anschluß
> > angeschlossen.
> >
> > Einer der Besitzer kann das hoffentlich alles bestätigen.
>
> Z.B. ich. ;-) > - Ja, stimmt, es wird ein kurzer Adapter zwischen Grafikkarte und
> Monitorkabel gehängt, an den die Brille kommt. Obwohl ich einen
> 19″er
> habe und sehr skeptisch war, habe ich keinen Schärfe- oder
> sonstigen
> Qualitätsverlust feststellen können.
>
> Mit einem TFT-Monitor kann man die Karte nicht betreiben, und zwar
> aus
> 2 Gründen:
> 1. 75 Hz / 2 = viel zu wenig ;-) > 2. TFT-Displays leuchten wesentlich länger nach als Röhrenmonitore,
> und
> selbst auf Röhrenmonitoren hat man noch ein “Geist”bild.
>
>
> Gruß,
> Thomas Arens
….Rollcage kommt da gut das macht laune.Sieht schon gut aus.
Allerdings 80 Hz sollen schon sein ,mit 100 habe ich den Monitor
nie betrieben ,wie es verlangt wird
..
..
..
..
..
..
..
..

Welches ist die richtige Brille? - “Erster Krieg des 21. Jahrhunderts”

12. September 2008

brille Deiner Argumentationskette heraus ist dies absolut richtig.
> Aber ich schiebe Mark Twain hinterher: “Prophesy is a good line of
> business, but it is full of risks.”
Wer wollte das bestreiten! ;) > Nach Deinem Exkurs über chinesische Philosophie, sehe ich ein, dass
> wohl meine Interpretation von dem Wort “Option” eine andere ist ;-) > In meiner Denke handelt es sich bei Putins China-Option um eine
> mögliche Chance, die er vielleicht ziehen will, aber es steht offen,
> ob er sie denn überhaupt ziehen kann. Insofern ist sie für mich
> ähnlich zu bewerten, wie die von Dir zitierten Wallstreet-Optionen
> ergo ist sie spekulativ.
Ergo wird er alles vorausschauend planen, um seine Optionen dann
ziehen zu können und so das Spekulative in Grenzen zu halten. Aber
mal ehrlich: Ist nicht alle Politik auf die Zukunft ausgerichtet und
daher auch immer zu einem guten Teil spekulativ? Und kommt es nicht
eben deswegen darauf an, sich Zukunftsoptionen aufzubauen und sie so
abzusichern, daß sie mehr sind, als eine bloße Chance?
> Da ich Geschichte als dynamischen Prozess mit vielen Unbekannten
> sehe, halte ich diese “Option” nicht für ein real verwertbares Gut,
> da die Zeit, die Du Putin zugestehst, sich auch in eine andere
> Richtung entwickeln kann.
Wer wollte das bestreiten?! Aber weil dem so ist, wie Du sagst,
gewinnt eben gerade die Option politisch an Bedeutung, je konkreter
sie vorangetrieben wird. Daß deswegen es trotzdem erstens anders
kommen kann, als man zweitens denkt, ist politische Metaphysik, die
bei den Planungen zwar mitgedacht ist (weshalb man sich ja dann auch
Ausweichoptionen offenhält), aber deswegen nun nicht die
unausweiliche Bedeutung erhält, die Du ihr zu geben scheinst.
> Ich denke nützlicher für die Erklärung meiner China-Prognose als der
> Dualismus ist mein pessimistisch, materialistisches Menschenbild.
> Staatsformen und politische Systeme sind ebenfalls dynamischen
> Prozessen unterworfen.
Vielleicht sollte sich Dein pessimistisches in ein skeptisches
Menschenbild verwandeln, um den dynamischen Prozessen, dem Kommen und
Gehen von Staatsformen und politischen Systemen Deine Aufmerksamkeit
zu widmen. Der Pessimismus hat immer auch etwas Moralisches an sich,
was dann wiederum den Geist hindert, objektiv zu urteilen.
> Chinas Yin, die Boomregionen und Profiteure
> der Globalisierung haben vom Honigtopf genascht.
Sofern die bittere ökonomische und weltpolitische Notwendigkeit nach
dem Zusammenbruch des Welt-Kommunismus ein Honigtopf ist… ;) > Ob (Punkt eines
> möglichen Zurücks) mit ihnen eine Rückkehr zur Isolation vom EU- und
> US-Handel möglich ist, BEVOR sich das Gleichgewicht der Märkte
> nachhaltig zugunsten Asiens verschoben hat, wage ich stark zu
> bezweifeln, der Honig ist zu süß;
Sie beabsichtigen doch gar keinen Isolationismus, sondern die
Gestaltung eines asiatischen Zukunftsmarktes als Alternative zum
westlichen Weltmarkt. Das ist ein großer Unterschied! Vielleicht bist
Du in Deinem Denken von Alternativen, bei allem Respekt da selbst
etwas zu rückwärtsgewandt? Es gibt ja auch noch gar kein
Gleichgewicht der Märkte, welches sich zugunsten Chinas verschieben
könnte, weil es den asiatischen Markt, so wie er von Russland, China
und Indien angestrebt wird, noch gar nicht gibt, sondern erst
geschaffen werden muß. Hier eilst Du dann in Deinem Denken von
Alternativen der Zeit weit voraus! ;) > und ich denke Chinas Potentaten
> wissen das und werden sich nicht auf ernsthafte Handelskriege mit der
> USA/EU einlassen und deren Regeln so gut wie eben nötig einhalten.
Ich würde Dir mal die Lektüre über den Krieg von Sunzu empfehlen. In
diesem Jahrunderte alten Buch kannst Du viel über die Kunst der
Kriegsführung der Chinesen erfahren und wirst über die Aktualität
erstaunt sein.
> Sollte es zum Showdown, wir oder Putin kommen, befürchte ich China
> würde Putin fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.
> China hat Zeit, momentan ihnen alles in die Hände … es wäre
> leichtsinnig diese Position zu gefährden.
Wie gesagt, da kommen unsere beiden Standpunkte nicht zusammen.
>
> Da stimme ich Dir zu, möchte nur anmerken, dass sich das Spektrum,
> innerhalb dessen China (auch Russland) dem Weltmarkt widersetzen kann
> (noch) eher eng bemessen ist.
Ich betrachte die ganze Entwicklung in China als eine Anfangsphase,
nicht als einen Höhepunkt, auch wenn der ganze Boom danach aussieht.
Über das Widersetzen kannst Du bei Sunzu die Weisheiten finden, von
denen sich China noch heute leiten läßt, weil sie eben zeitlos sind.
> Genau dieses Paradoxon wende ich auf ALLE Akteure (also auch EU/USA)
> an
Und Du tust recht damit! ;) > >
> > Wie gesagt: Dein Denkfehler scheint mir zu sein, daß Du hier von
> > einem einzigen System ausgehst, dem des westlichen Weltmarktes. Wäre
> > dem so, wie Du vermutest, hättest Du natürlich recht. Aber ich
> > fürchte, dem ist nicht so, wie ich natürlich hier nur sehr
> > unvollkommen versuchen konnte, Dir nochmals deutlich zu machen.
>
> Ich habe Deinen Ansatz schon verstanden, halte andererseits meinen
> Ansatz nicht wirklich für einen Denkfehler, sondern eher für einen
> “alternativen” Ansatz, der dem Momentum (dem Scharfen) mehr Rechnung
> trägt, als der prognostizierten Zukunft (dem Unscharfen); und hier
> könnte ich mit dem obigen Twain-Zitat schliessen ;-) Ich denke, es ist eine Frage von Weit-oder Kurzsichtig und welche
Brille man für das eine oder andere braucht. Vielleicht wollte ja
Mark Twain mit diesem Spruch Reklame für gute Brillen machen? ;) Gruss auch Dir!
VJ

Re: Wie wärs mal mit Displays mit Polfilterbrille und ohne Shuttertechnik? - 3D-Bilder ohne Brille

10. September 2008

brillelo Herr/Frau Mythos!
>
> > Einfach vorm Bildschirm noch ‘ne zusätzliche Ebene Flüssigkristalle
> > zum Verteilen des Lichtes der einzelnen Pixels auf beiden Augen.
>
> Können Sie das mal genauer erläutern? Das Licht jedes einzelnen
> Pixels streut doch schon so ziemlich breit ab, jedenfalls in beide
> Augen und darüber hinaus in einem Kegel von mehr als 100

TFTs (war: Re: ELSA 3D Revelator) - 3D-Brille mit Grafikkarte von Elsa zu Ni…

9. September 2008

> > > Mit einem TFT-Monitor kann man die Karte nicht betreiben, und
> > zwar
> > > aus
> > > 2 Gründen:
> > > 1. 75 Hz / 2 = viel zu wenig ;-) >
> .. falsch, klar du stellst beim analogen TFT 75Hz an deiner Graka
> ein,
> dafür wirst du auch mit einer “Phasenkorrerktur” und ähnlichen
> Problemen am LCD belohnt. Intern arbeitet ein LCD-Moni immer mit
> 60Hz
> (oder seltener auch mit 43Hz). Nimm mal nen digitalen LCD, den
TFTs intern immer mit 60 oder 43 Hz?
Wer hat Dir denn den Bären aufgebunden?
Das würde ja nur noch am Ruckeln sein, wenn man da was anderes
reingibt. Daß bei DVI 60 oder evtl. auch 43 Hz benutzt werden hat was
damit zu tun, daß ja eine für die Auflösung ausreichende Datenmenge
schnell genug zum Monitor kommen muß. Flimmern tut bei TFTs übrigens
schlimmstenfalls die Hintergrundbeleuchtung, aber nicht das Bild, auch
10 Hz wären Augenschonen machbar, aber die Maus bewegt sich dann nicht
mehr so glatt, da ja nur 10 Bilder/sec kommen.

rosa brille - “Unbeschreibliche Erniedrigungen”

8. September 2008

l ein Versehen ?
>
> > ansonsten würde es in dem Land sobald ein bischen mehr
> > Freiheit herrscht nicht immer wieder Massenverhaftungen durchgeführt.
>
> Probier’ einfach mal das, was diese netten Leute so treiben, z.B.
> in Deutschland aus. Ich denke, die Verhaftung kaeme recht schnell.
>
mhh sieh es mal so, wenn wir dieses Forum als Beispiel hernehmen
würden
würden sämtliche Leute die öffentlich hier immer wieder die Regierung
anprangern, viele Journalisten die die Regierung anprangern bei der
nächsten Säuberungswelle in Deutschland schnell in den Knast wandern
mit einem Anwalt,
der Dir höchstens raten würde, Dich schuldig zu bekennen damit du
eine Strafmilderung bekommst.
> > Castro ist für mich in einer Reihe wie Pinochet und die Argentinische
> > Militärjunta aufzuzählen,
>
> Der ist schon fast gut :-) >
Nein der Vergleich mit Pinochet ist extrem passend, auch das Regime
Pinochets hatte nicht nur schlecht Seiten. Er war ein Schlächter, er
hatte wass weiss ich wieviele Menschen auf dem Gewissen nur hatte er
es auch geschafft das Land aus dem absoluten Chaos zu führen und die
Wirtschaft zu stabilisieren, sodass Chile als eines der wenigen
Lateinamerikanischen Länder wirtschaftlich relativ stabil ist. Ich
war mal in Chile und es herrscht dort keine Absolute Ablehnung von
Pinochet sondern eher eine zweiteilung, die einen lehnen ihn absolut
ab die anderen nicht. Das ändert aber nix daran, dass Pinochet ein
Schlächter war und die eigene Bevölkerung 10 Jahre lang
terrorisierte. Auch Castros Regime hat positive Seiten (wie die
Krankenversorgung ), er bleibt dennoch ein Despot dem es immer wieder
die Gurke durchhaut und sämtliche internen Kritiker in regelmäßigen
Abständen verfolgen lässt. Dass Pinochet schlecht Castro gut, ist
leider ein linker Mythos vieler alt 68er in Wahrheit waren/sind beide
Despoten und die Welt wäre besser ohne sie.

Die übliche dunkelrosa Brille - Regimewechsel erwünscht

8. September 2008

brilleängige Zeitungen und Medien existieren allerdings auf der Insel
nicht, es gibt nur die offizielle Parteizeitung Granma und ähnliches,
aber inwieweit die spezielle Situation Kubas das rechtfertigt, wagen
wir nicht zu beurteilen.”
Aha.
Warum Kubaner, die ein paar Zeilen ohne Regierungsgenehmigung
veröffentlichen, 15 Jahre Knast bekommen, wagen diese Leute sicher
auch nicht beurteilen. Wo die Situation Kubas doch so speziell ist.
Und dann das:
“Seit einigen Jahren gibt es Bauernmärkte, auf denen Obst, Gemüse,
Fleisch u. a. angeboten wird.”
Ja die gibt es, doch dass 5 Tomaten dort einen Wochenlohn kosten, ist
dem Schreiber wohl entgangen.
“Die Kubaner sind sehr stolz, dass es bei ihnen keine
Zweiklassenmedizin gibt”
Die Unterschiede zwischen Dollar- und Pesokrankenhäusern ist dem
Schreiber wohl nicht aufgefallen.
“Noch mehr verdienen die Beschäftigten im Tourismusbereich durch
Trinkgelder, denn bekommt jemand pro Tag nur einen Peso Convertible
(der kubanischen Parallelwährung für Touristen, die statt dem Dollar
eingeführt wurde und mit diesem 1:1 steht, ein Convertible entspricht
24,00 Pesos), dann ist das mehr als ein Chirurg oder Spitzenbeamter
verdient. Dadurch entsteht auch eine gewisse Unzufriedenheit, doch
nach Meinung unseres Freundes Eduardo Martinez ist das kein großes
Problem, weil ein Teil der Trinkgelder für die Krebsforschung oder
für Behinderten-Kinderheime u.a. gespendet wird.”
Wie schön, nur in der Regel Unsinn. Trinkgelder, die nicht persönlich
in die Hand gedrückt werden, gehören dem Staat, und das meiste der
armseligen Trinkgelder, die dem Kellner oder dem Zimmermädchen
persönlich überreicht werden, muss abgegeben werden. Spenden sind
meiner Definition nach immer noch freiwillig.
Naja, die übliche “Informationsreise” unter den Fittichen der
kubanischen Regierung: da lernt man viel schönes kennen.
Man hätte natürlich auch mal unbegleitet durch die Straßen von Centro
Habana laufen können und mit den Leuten reden können,