Die übliche dunkelrosa Brille - Regimewechsel erwünscht

8. September 2008

brilleängige Zeitungen und Medien existieren allerdings auf der Insel
nicht, es gibt nur die offizielle Parteizeitung Granma und ähnliches,
aber inwieweit die spezielle Situation Kubas das rechtfertigt, wagen
wir nicht zu beurteilen.”
Aha.
Warum Kubaner, die ein paar Zeilen ohne Regierungsgenehmigung
veröffentlichen, 15 Jahre Knast bekommen, wagen diese Leute sicher
auch nicht beurteilen. Wo die Situation Kubas doch so speziell ist.
Und dann das:
“Seit einigen Jahren gibt es Bauernmärkte, auf denen Obst, Gemüse,
Fleisch u. a. angeboten wird.”
Ja die gibt es, doch dass 5 Tomaten dort einen Wochenlohn kosten, ist
dem Schreiber wohl entgangen.
“Die Kubaner sind sehr stolz, dass es bei ihnen keine
Zweiklassenmedizin gibt”
Die Unterschiede zwischen Dollar- und Pesokrankenhäusern ist dem
Schreiber wohl nicht aufgefallen.
“Noch mehr verdienen die Beschäftigten im Tourismusbereich durch
Trinkgelder, denn bekommt jemand pro Tag nur einen Peso Convertible
(der kubanischen Parallelwährung für Touristen, die statt dem Dollar
eingeführt wurde und mit diesem 1:1 steht, ein Convertible entspricht
24,00 Pesos), dann ist das mehr als ein Chirurg oder Spitzenbeamter
verdient. Dadurch entsteht auch eine gewisse Unzufriedenheit, doch
nach Meinung unseres Freundes Eduardo Martinez ist das kein großes
Problem, weil ein Teil der Trinkgelder für die Krebsforschung oder
für Behinderten-Kinderheime u.a. gespendet wird.”
Wie schön, nur in der Regel Unsinn. Trinkgelder, die nicht persönlich
in die Hand gedrückt werden, gehören dem Staat, und das meiste der
armseligen Trinkgelder, die dem Kellner oder dem Zimmermädchen
persönlich überreicht werden, muss abgegeben werden. Spenden sind
meiner Definition nach immer noch freiwillig.
Naja, die übliche “Informationsreise” unter den Fittichen der
kubanischen Regierung: da lernt man viel schönes kennen.
Man hätte natürlich auch mal unbegleitet durch die Straßen von Centro
Habana laufen können und mit den Leuten reden können,

rosa brille wieder mal - “Unbeschreibliche Erniedrigungen”

7. September 2008

> meinetwegen darf er sich auch kaiser nennen, er hat eine gesellschaft
> mit weniger analphabeten als wir hier in deutschland
> geschaffen….
Tut mir leid die Fortschritte der Kubanischen Gesellschaft
wurden leider ziemlich jäh abgewürgt, es waren damals vor allem die
Intellektuellen
die dies verursacht haben, trotz Castro konnte nach Batista einiges
getan werden, nur das sind genau jene Leute die heute noch immer
unter Castro zu leiden haben.
> und daß er sein volk unterdrückt kannst du mir nach 3
> cuba besuchen (2 vor dem fall der udssr) nicht mehr erzählen……da
> unterdrückt uns schröder grade wüster….
Mhh wieviele Dissidenten hat Schröder letzten April ins Gefängnis
geschicht, in Kuba waren es 75, einige konnten zum Glück nach Mexiko
fliehen. Jaja die schöne 68er Mär des glücklichen Kuba und der freien
linken Welt dort auf der Insel wo die intellektuellen florieren
können. In Kuba gabs genau denselben Effekt wie in Russland, die
Gesellschaft blühte eine zeitlang auf, bis die intellektuellen dem
Regime nicht mehr passten, dann wurde gnadenlos eingegriffen.
Castro ist und bleibt ein opportunistischer mittelamerikanischer
Diktator, der keine Kritik an seiner Person duldet und alles tut um
an der Macht zu bleiben, er wäre Rechts wenn er Druck von Russland
gehabt hätte und er ist jetzt halt Kommunist weil er Druck der USA
hatte (deren miese Rolle in dem ganzen kaum bestritten werden kann),
er ist um keinen Deut besser als ein Pinochet oder Batista.

Wenn man’s durch die Stars’n'Stripes-Brille sieht, dann schon… - Notfalls auch mit militärischer Gewalt n…

5. September 2008

brille Thema:
> International muss es eine Ordnungsmacht geben, genauso wie es in
> einer Gesellschaft eine Ordnungsmacht geben muss.
ACK. Diese Ordnungsmacht muss allerdings aus einer demokratisch
gewählten und zusammengesetzten Vereinigung bestehen und nicht aus
einer einzelnen Nation, die (logischerweise) immer ihre
Eigeninteressen über die der Allgemeinheit stellt.
>
> Der Grund dafuer ist, dass Menschen fehlbar sind. Wir alle haben
> unsere Schwaechen und sind weit von idealen Menschen entfernt. Das
> hat sich in den letzten 2000 Jahren nicht grundlegend geaendert - und
> wohl auch nicht in naher Zukunft. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass
> es keine Kriminellen mehr gaebe, wenn wir alle ganz lieb zueinander
> waeren?
>
Wiederum ein Grund gegen eine einzelne Macht,die das Sagen hat: auch
die macht Fehler, und wer greift da ordnend ein?
> Menschliche Verfehlungen wie Gier, Neid, Faulheit, Verruecktheit gibt
> es auf internationaler Ebene genauso. Und wenn es keine Ordnungsmacht
> gibt, koennen diese Neigungen ungehemmt ausgelebt werden.
>
Siehe Irak-Krieg.
> Eltern haben die Verpflichtung, in der Familie fuer Ordnung zu
> sorgen. Wenn sie das nicht tun, werden ihre Kinder mit hoher
> Wahrscheinlichkeit auf die falsche Bahn kommen. Und manchmal ist da
> auch eine Ohrfeige sinnvoll…
>
> Der Staat hat die Verpflichtung, in einem Land fuer Ordnung zu
> sorgen. Was passiert wenn er dazu nicht in der Lage ist kann man sehr
> gut in Russland sehen. Das Land versinkt in Armut, Korruption und
> Kriminalitaet - und die Bevoelkerung leidet darunter.
>
siehe USA - trotz Überwachungsstaat. Das passiert halt, wenn die
staatliche Überwachung nur darauf ausgelegt wird, das Kapital zu
schützen und Menschenrechte eine untergeordnete Rolle spielen.
> International funktioniert das aehnlich. Da gibt es (entschuldigt die
> vereinfachenden Klischees) abstuerzende Quartalsirre (Nordkorea),
> pedantische Ordnungsfanatiker (Deutschland), sorgenlose Lebemaenner
> (Mexiko) oder Massenmoerder (Kongo).
> Ohne internationale Ordnungsmacht kann der Kongo sich froehlich
> selbst massakrieren oder Nordkorea sich und seine Nachbarn in die
> Luft jagen.
>
> Die UNO (und der Voelkerbund) haben widerholt demonstriert, dass sie
> kaum in der Lage sind, die Rolle des “Weltpolizisten” zu erfuellen.
>
Ueber die Gruende kann man streiten.
>
Da stimme ich dir allerdings zu. Aber eine Lösung kann nur sein, die
UNO
zu reformieren und nicht die Aufgaben an eine einzelne Nation
abzutreten.
> Die USA haben widerholt demonstriert, dass sie willens sind, diese
> Rolle zu uebernehmen. Nicht immer erfolgreich. Ob sie ein Land von
> einer korrupten Drogenmafia befreien (Panama/Noriega), Hungersnoete
> bekaempfen (Somalia) oder Massenmorde stoppen (Jugoslawien)…
> Dabei machen sie sich oft die Haende schmutzig - aber das ist kaum zu
> vermeiden.
>
Ob dabei die wahren Beweggründe wirklich die waren? Mit Panama und
Somalia bin ich mir da gar nicht so sicher….
>
> Wir Deutsche lehnen uns da lieber zurueck, schauen zu wie im Kongo
> Hunderttausende massakriert werden und kritisieren die USA dass sie
> da nicht eingreifen. Wir diskutieren gemuetlich, waehrend Serben und
> Kroaten sich gegenseitig abschlachten. Anscheinend immer in der
> Hoffnung, dass ein dringlicher Appell vom Aussenminister die
> Kriegsparteien trennt und einen Genozid stoppt.
>
Die Deutschen haben die Lust am Militärischen halt gründlich
abgewöhnt bekommen (was auch gut so ist) ;-) > So gesehen ist mir ein schlechter Sheriff lieber als ein Haufen
> singender Pastorentoechter.
>
Mir nicht ;-). So lange sie nicht singen….

Re: Du hast keine Ahnung, setzt deine rosarote MS Brille ab, ist ARGH! - Erste Screenshots der öffentlichen Longh…

4. September 2008

> > Fast alle Programme die bei Windows existieren gibt es bei Mac OS (X)
> > auch oder man muss sich Alternativen suchen.
> na der war gut.
Aber deiner jetzt erst:
> 3d highend: Kein Softimage Xsi, kein 3ds max, kein Maya unlimited,
> kein …
> Schnitt Highend: Kein 844/X, kein blue, kein DS Nitris, kein …
> CAD highend: kein ProE, Catia, AutoCad-family
> finanzen : dito
> games : ditodito
> wo apple mithalten kan ist ton

Ja wenn doch der Craig Morris auch ohne dunkelgrüne Brille - Deutsche Einspeisetarife: eine heiße Exp…

4. September 2008

brillesehen könnte, dann würde er nicht gute Ansätze wie
EE-Einspeisung oder Wind/Sonne im allgemeinen mit einem Haufen Mist
vermengen und das als tolle Umweltpolitik darstellen.
Der Vorrat an Kernbrennstoff für 1 Jahr und alle deutschen KKWs paßt
bequem in eine mittelgroße Lagerhalle. Denn 1 Tonne Uran entspricht
energetisch mehr als 1 Million Tonnen Kohle. Die Welt-Uranvorräte,
die in der Grafik zitiert werden, entsprechen also wenigstens 3
Billionen (10^12) Tonnen Öl oder Kohle. Da ist übrigens das Uran, das
im Meerwasser schwimmt o.ä., oder Thorium, das sich auch als
Brennstoff eignet, gar nicht drin enthalten. Davon gibt es übrigens
noch
viel mehr, energetisch gesehen mindestens das 4-fache.
Ist das auch schon Abhängigkeit? Und wenn ja, welche Art von
Abhängigkeit? Könnte man die nicht leicht dadurch unterlaufen, daß
man eine etwas größere Halle baut und darin den Brennstoff für 5
Jahre lagert? Solange hält nämlich kein Uran-Exporteur ein wie auch
immer geartetes Embargo durch, da ist er selbst vorher pleite.
Wir importieren auch jede Menge Microchips, ohne die läuft kein
Küchengerät, kein Auto und kein Computer. Da könnten wir ein Embargo
noch nicht mal 3 Monate durchhalten, dann bricht die Industrie
zusammen. Insbesondere die Export-orientierte. Wir müssen auch alle
anderen Energieträger importieren, bis auf Kohle, und die hat ein CO2
Problem. Und bei den anderen geht es nicht um eine Lagerhalle,
sondern um zig Millionen Tonnen.
Tja, und dann schwärmt er auch noch für die unsäglichen
CO2-Zertifikate. CO2-Zertifikate sind der bisher größte Unsinn, der
Umwelt-Politikern (oder Finanz-Maklern) eingefallen ist.
Ist ihnen bekannt, daß das Welt-Spekulationsvolumen an den
Finanzmärkten schon jetzt ein mehrfaches des
Welt-Bruttosozialproduktes beträgt? Und das mit atemberaubenden
Wachstumsraten? Bis zum Knall… Ist es wirklich sinnvoll, da
draufzusatteln, indem man handelbare CO2-Papiere einführt? Also Luft
in Geld umdeklariert, damit das nächste Spekulationsfass aufgemacht
wird?
Und ist es sinnvoll, Investitionen in Osteuropa, Asien oder Afrika zu
fördern, damit da CO2 moderner produziert wird? Wozu denn produziert
wird? Fördern wir damit nicht auch die Produktions-Verschiebung und
den hiesigen Arbeitsplatz-Abbau, weil sich auf diese Weise
gleichzeitig prima Zertifikate und Arbeitskosten einsparen lassen?
Wenn man der Meinung ist, es gibt ein CO2-Problem, muss man eben CO2
besteuern. An der Quelle = beim Energieträger, und für alle gleich.
Dann hat man auch den Lenkungseffekt, aber keine Spekulation. Und
wenn man auf Produkte, die aus Ländern kommen, die keine CO2-Steuer
kennen, einfach eine Import-Steuer in Höhe der anfallenden CO2-Steuer
erhebt, die die Produktion hier kosten würde, gibt es auch keine
Arbeitsplatz-Verlagerungseffekte.
Die EU ist wirtschaftlich bei weitem stark genug, so etwas
durchzusetzen. Auch im Rahmen der WTO, die dank chinesischer
Industriepolitik sowieso nicht mehr viel Bedeutung hat (um es
vorsichtig zu formulieren). Und wenn die anderen WTO-Mitglieder sich
querstellen, kann man ja (wie USA—China) solange verhandeln, bis
das Problem sich durch Aussitzen erledigt.

Ja wenn doch der Craig Morris auch ohne dunkelgrüne Brille - Deutsche Einspeisetarife: eine heiße Exp…

4. September 2008

etwas sehen könnte, dann würde er nicht gute Ansätze wie
EE-Einspeisung oder Wind/Sonne im allgemeinen mit einem Haufen Mist
vermengen und das als tolle Umweltpolitik darstellen.
Der Vorrat an Kernbrennstoff für 1 Jahr und alle deutschen KKWs paßt
bequem in eine mittelgroße Lagerhalle. Denn 1 Tonne Uran entspricht
energetisch mehr als 1 Million Tonnen Kohle. Die Welt-Uranvorräte,
die in der Grafik zitiert werden, entsprechen also wenigstens 3
Billionen (10^12) Tonnen Öl oder Kohle. Da ist übrigens das Uran, das
im Meerwasser schwimmt o.ä., oder Thorium, das sich auch als
Brennstoff eignet, gar nicht drin enthalten. Davon gibt es übrigens
noch viel mehr, energetisch gesehen mindestens das 4-fache.
Ist das auch schon Abhängigkeit? Und wenn ja, welche Art von
Abhängigkeit? Könnte man die nicht leicht dadurch unterlaufen, daß
man eine etwas größere Halle baut und darin den Brennstoff für 5
Jahre lagert? Solange hält nämlich kein Uran-Exporteur ein wie auch
immer geartetes Embargo durch, da ist er selbst vorher pleite.
Wir importieren auch jede Menge Microchips, ohne die läuft kein
Küchengerät, kein Auto und kein Computer. Da könnten wir ein Embargo
noch nicht mal 3 Monate durchhalten, dann bricht die Industrie
zusammen. Insbesondere die Export-orientierte. Wir müssen auch alle
anderen Energieträger importieren, bis auf Kohle, und die hat ein CO2
Problem. Und bei den anderen geht es nicht um eine Lagerhalle,
sondern um zig Millionen Tonnen.
Tja, und dann schwärmt er auch noch für die unsäglichen
CO2-Zertifikate. CO2-Zertifikate sind der bisher größte Unsinn, der
Umwelt-Politikern (oder Finanz-Maklern) eingefallen ist.
Ist ihnen bekannt, daß das Welt-Spekulationsvolumen an den
Finanzmärkten schon jetzt ein mehrfaches des
Welt-Bruttosozialproduktes beträgt? Und das mit atemberaubenden
Wachstumsraten? Bis zum Knall… Ist es wirklich sinnvoll, da
draufzusatteln, indem man handelbare CO2-Papiere einführt? Also Luft
in Geld umdeklariert, damit das nächste Spekulationsfass aufgemacht
wird?
Und ist es sinnvoll, Investitionen in Osteuropa, Asien oder Afrika zu
fördern, damit da CO2 moderner produziert wird? Wozu denn produziert
wird? Fördern wir damit nicht auch die Produktions-Verschiebung und
den hiesigen Arbeitsplatz-Abbau, weil sich auf diese Weise
gleichzeitig prima Zertifikate und Arbeitskosten einsparen lassen?
Wenn man der Meinung ist, es gibt ein CO2-Problem, muss man eben CO2
besteuern. An der Quelle = beim Energieträger, und für alle gleich.
Dann hat man auch den Lenkungseffekt, aber keine Spekulation. Und
wenn man auf Produkte, die aus Ländern kommen, die keine CO2-Steuer
kennen, einfach eine Import-Steuer in Höhe der anfallenden CO2-Steuer
erhebt, die die Produktion hier kosten würde, gibt es auch keine
Arbeitsplatz-Verlagerungseffekte.
Die EU ist wirtschaftlich bei weitem stark genug, so etwas
durchzusetzen. Auch im Rahmen der WTO, die dank chinesischer
Industriepolitik sowieso nicht mehr viel Bedeutung hat (um es
vorsichtig zu formulieren). Und wenn die anderen WTO-Mitglieder sich
querstellen, kann man ja (wie USA—China) solange verhandeln, bis
das Problem sich durch Aussitzen erledigt.

Re: Du hast keine Ahnung, setzt deine rosarote MS Brille ab, ist ARGH! - Erste Screenshots der öffentlichen Longh…

4. September 2008

brillet alle Programme die bei Windows existieren gibt es bei Mac OS (X)
> auch oder man muss sich Alternativen suchen.
>
na der war gut.
3d highend: Kein Softimage Xsi, kein 3ds max, kein Maya unlimited,
kein …
Schnitt Highend: Kein 844/X, kein blue, kein DS Nitris, kein …
CAD highend: kein ProE, Catia, AutoCad-family
finanzen : dito
games : ditodito
wo apple mithalten kan ist ton

Rosarote Brille runter: Werbung ist schlecht und wird geblockt, fertig! - Google testet neuen Cookie

3. September 2008

brilletikel zeichnet doch ein etwas zu nettes Bild von
Google-Werbung. Was habe ich von Werbung zu gewinnen? Nichts, auch
wenn die Werber viel über mich wissen ganz gezielt Dinge bewerben,
für die ich mich prinzipiell interessiere. Sie bombardieren mich mit
bunten Bildern und Kauf-mich!-Aussagen, die mich ablenken und meine
Zeit und Bandbreite kosten.
Es gibt auch Leute, die tatsächlich durch Werbung zum Kauf animiert
werden. Auch für diese Menschen ist Werbung schädlich, denn es wäre
günstiger, das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu
kaufen anstatt das, von dessen einseitigen Werbeaussagen man sich hat
beeinflussen lassen und dessen Hersteller viel Geld in Werbung steckt
anstatt in gute, preiswerte Produkte.
Daher: Weg mit dem Müll, Firefox verwenden mit Adblock-Plus und einer
guten Filterliste (z.B. C

Posting ohne rosarote Linux oder Microsoft - Brille - OpenGroupware stellt sich gegen Microsof…

3. September 2008

href=”http://pholog.de/2008/08/san-jose-santa-cruz-monterey/”>brillegische Betrachtungen gibt es mehr
als ueberreichlich.
Aus meiner beruflichen Erfahrung ( seit Mitte der
80er Jahre in verschiedensten IT-Jobs) habe ich
eine Anzahl von Geschaeftsleitungen erlebt.
Oft habe ich feststellen muessen, nicht die
Technik, nicht Funktionalitaet oder Sicherheit
spielt eine Rolle, lediglich die Kosten sind
das Entscheidungskriterium.
Beispiele gibt es genug, angefangen von OS2
Servern die heute noch in einem Rechenzentrum
einer grossen deutschen Bank Dienst tun, ueber
die Server- und Installationen eines grossen
deutschen Chemiekonzerns (Unix seit den Zeiten
als es noch nichtmal WfW gab), bis zu einer uralt
AS400 mit entsprechenden Applikationen in einem
mittelstaendischen Grosshandel.
Die Kostenfrage kann man aber nicht auf den
Anschaffungspreis alleine reduzieren. Die
Folgekosten, Schulungsaufwand fuer Admins
(braucht man auch um einen Exchange-Server
zu administrieren) bis hin zu Wartungsvertraegen
werden entscheidend eine Entscheidung fuer
Groupware oder eben dagegen beeinflussen.
Groupware kann daher nur Erfolg haben, wenn es
Unternehmen gibt, die diesen Markt zu vernuenftigen
Preisen bedienen.
Weder ist Groupware das Ende von M$ oder Lotus,
noch eine billige Bastelsoftware.
Wer wie eine der groessten deutschen Versicherungen
exakt
einen einzigen Server hat, der unter M$ laeuft,
und auch der fliegt naechstes Jahr hinaus, der wird
eher
ueber Groupware nachdenken, als ein Unternehmen,
dessen gesamte Infrastruktur unter Microsoft
Produkten laeuft, und dessen Admin auf Exchangeserver
zertifiziert ist.
SL Lataif - Wer Tippfehler findet darf sie behalten -

Re: Die geheimen Verführer funktionieren nicht subliminal! - Computer-Brille soll Gedächtnis auf die …

2. September 2008

Hallo!
Dies ist eine Wiederholung meines früheren Postings zum Thema
‘Subliminale Wahrnehmung!
Ich möchte eine Korrektur anmerken: Es ist ein Märchen, das
Subliminale Beeinflussung funktioniert, ja sogar daß es überhaupt
Subliminale Wahrnehmung gibt. Da gibts zum Beispiel Cassetten, die
man während des Schlafes abspielen soll, um sich mit positiven
Suggestionen zu berieseln.
Dr. Colin Goldner (Studium Sozialwesen, Psychologie, Philisophie
Kulturanthropologie in München und Los Angeles. Zahlreiche
Untersuchungen und Veröffentlichungen zu parapsychotherapeutischen
Verfahren der New-Age-Esoterik) schreibt in Skeptiker 2/94:
Die “theoretische Grundlage” derartiger Suggestionsprogramme ist die,
daß man davon ausgeht, das menschliche Gehirn funktioniere wie eine
simple EDV-Anlage: von Geburt an würden hier sämtliche Eindrücke
abgespeichert, ganz unabhängig davon, ob sie kognitiv registriert
wurden oder nicht. Aus der Gesamtheit dieser “Daten” bestimme sich
Lebenseinstellung und Verhalten des Menschen. Nur ein verschwindend
geringer Teil der Daten dringe indes jedoch ins Bewußtsein, deren
größter Teil verbleibe unbewußt. Der Mensch werde folglich im
wesentlichen durch Impulse aus seinem Unterbewußtsein gesteuert.
Weiter wird dann behauptet, diese “Daten” seien häufig negativ
kodiert und schlechte Kindheitserfahrungen hätten zu unbewußten
Grundmustern geführt (Ich bin dumm, ich werde es nie zu etwas
bringen, etc. pp.) die das ganze Leben negativ vorprogrammieren. Und
man kann es sich schon denken - die Suggestions-Cassetten löschen
diese “negative Kodierung” durch “positive Umkodierung”, wobei
angeblich der Wachzustand hinderlich sei, weil das Gehirn nur solche
Infos herein ließe, die der vorgefaßten Meinung entsprechen. Also muß
es während des Schlafes geschehen, um das Unbewußte ansprechen zu
können.
Ernstzunehmende Belege auf wissenschaftlicher Basis, daß diese Art
Beinflußung funktioniert, oder daß die zugrundeliegende Theorie
stimmt sind die Hersteller bis heute schuldig geblieben. Wie in
diesem Genre üblich gibts statt dessen “Dankesbriefe begeisterter
Kunden”.
So, und nun kommen wir zum Zusammenhang des Postings meines
Vor-Posters:
Die Hersteller dieser Cassetten geben als Beleg zu gerne die von den
USA seit mehr als 30 Jahren durchgeführten wissenschaftlichen
Untersuchungen über subliminale Beeinflussungsmöglichkeiten an. Nur
werden die Ergebnisse der Untersuchungen geflissentlich verschwiegen,
auch der Umstand, daß es sich dabei um Untersuchungen rein visueller
Beeinflussung handelt und sie von daher für Fragen zur auditorischer
Beeinflussung gar nicht von Relevanz sind.
1956 macht in den USA ein gewisser James Vicary, seines Zeichens
Marktforscher, Furore mit der Behauptung, durch mehrfaches kurzes
Einprojizieren von schwachlichtigen, bewußt also nicht wahrnehmbaren
(= subliminalen) Werbespots “EAT POPCORN” in einen laufenden Kinofilm
sei es gelungen, die Zuschauer zu nachfolgend deutlich erhöhtem
Konsum von Popcorn anzuregen. Peinlich nur, daß sich Vicarys Report
in keiner einzigen wissenschaftlichen Untersuchung bestätigen ließ -
doch die amerkanische Öffentlichkeit war alarmiert. Leider drangen
die Untersuchungsergebnisse nicht ins Bewußtsein der Amerikaner und
so steigerte sich die Furcht vor subliminaler Beeinflussung durch die
Medien in der Folge fast zur Hysterie. Sogar der Kongreß mußte sich
damit befassen. Es wurde eine Unzahl von Studien durchgeführt, in
denen sich jedoch keinerlei Hinweis finden ließ, daß derartige
subliminale Beeinflussung von Käufer- oder Konsumentenverhalten
tatsächlich möglich sei.
Das zunächst begreiflicherweise große Interesse von Werbemanagern und
Verkaufstrategen war schnell wieder abgeebbt. Zurück blieb indes in
weiten Kreisen die latente Befürchtung, daß subliminale Manipulation
- insbesondere über das Fernsehen - doch “irgendwie” machbar sei und
auch praktiziert würde. Für lange Zeit hörte man nichts mehr von den
“subliminals”, bis plötzlich Mitte der 70er Jahre, mit dem Aufkeimen
der New-Age-Bewegung, die Idee unterschwelliger Beeinflussung eine
rasante Wiedergeburt erlebte. Hier kamen die eingangs erwähnten
Cassetten auf. Unnötig zu betonen, daß es für ihre Wirksamkeit bis
heute keinen Nachweis gibt. Auch indiffente Versuche mit angeblichen
Botschaften auf solchen Cassetten im Infraschallbereich, die z.B.
normaler Musik überlagert geworden sein sollen, entbehren jeder
Grundlage. Auch hier kein stichhaltiger Nachweis auffindbar. Dazu
ganz einfache Ohrkunde: Die tiefste Frequenz, die die komplexe
Mechanik im Ohr in Bewegung versetzen kann, liegt bei etwa 20 Herz.
Darunter hört man einfach nichts. Alle Behauptungen anderer Art sind
schlicht Humbug.
Selbstverständlich verkauften sich auch solche Cassetten zu
hundertausenden und brachten Millionenumsätze. Dumm nur, daß die
Zeitschrift PSYCHOLOGIE HEUTE in Heft 11/88 die Cassetten untersuchte
und den Schwindel aufdeckte. Herbe Umsatzeinbrüche waren die Folge
weil auch andere Zeitschriften und Magazine Teile des Artikels
übernahmen. Seitdem wird mit immensem Werbeaufwand versucht, die
Ladenhüter doch noch unters zahlende Volk zu bringen. Nett auch, die
SAT1-Sendung ‘Bleib gesund’ verlieh am 8.11.1992 den Subliminal-Tapes
die Auszeichnung ‘Das faule Ei’.
Also, bleibt skeptisch und schaltet euren gesunden Menschenverstand
nicht aus!
Grüße,
NochEinStein